Der namenlose Soldat

Rettung in letzter Sekunde

Alles begann auf Raxus Prime, dem giftigsten Planeten unserer Galaxis… dieser schwebenden Müllkippe, verdorben bis ins Innerste! Die Imperialen waren mit meiner Familie auf dem Weg dorthin, so habe ich es zumindest von zwielichtigen Quellen erfahren:„Tolle Absicherung!“, aber mir blieb keine Wahl…

Ich musste dort sein, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, bevor diese imperialen Bastarde meine Familie in irgendeinem dieser chemieverseuchten Flüsse ersäufen würden- doch letztendlich wollten sie nicht nur meine Familie, sie wollten mich! Sie waren mir in der Zeit voraus:

Bei meinem letzten Einsatz gerieten wir in einen Hinterhalt imperialer Agenten- ich bin froh, dass ich meine Truppe und mich selbst heil da raus bekommen habe! Scharfschützen überall! Dieses erbärmliche Pack hat wohl keine andere Möglichkeit einen Kampf zu gewinnen! Unsere Blaster erwiderten jedoch das Feuer, ich hatte die Truppe gut trainiert- diese Fließbandagenten hatten keine Chance.

Auch wenn wir heil da raus gekommen sind, meine Familie ist es nicht! Die Imperialen hatten meine Identität, schon seit einer ganzen Weile, sie wussten, dass ich diese Mission leite- der Hinterhalt sollte mir nicht das Leben nehmen, sondern die Zeit um zurückzukehren. Danach ist man immer schlauer…

Nachdem sie unseren Heimatplaneten schon zur Hälfte besetzt hatten, war es ein leichtes für sie an meine Familie heranzukommen.

Jetzt sitze ich hier in meinem Schiff, fliege so schnell es geht, um das Leben meiner Familie. Ich hatte ihnen zu Beginn meiner Ausbildung als Trooper einen Peilsender gegeben- wenigstens eine Sache, die sich jetzt bezahlt macht.

Mir blieb keine Zeit, mein Schiff versank in irgendeinem dieser Dreckslöcher, während ich gerade noch auf ein festes Stück Land springen konnte. Ich rannte, voll ausgerüstet, aber ich rannte so schnell mich meine Beine trugen. In meiner Hand das Ortungsgerät, ich kam dem Leuchten immer näher. Dann stoppte ich, ging in Deckung- ich hatte sie gefunden. Es waren drei Agenten und ein Kopfgeldjäger, die meine Familie, in Ketten gelegt, geradewegs an eine gelbschimmernde Schlammgrube führten.

Einen Kopfschuss, einen direkt ins Herz, noch ein Agent und der Kopfgeldjäger. Ich sprang in Deckung, sie eröffneten das Feuer und holzten damit auch noch die letzten morschen Bäume um, die hier standen- getroffen hatten sie mich aber nicht. Der Agent kam näher an den Felsbrocken, hinter dem ich letztendlich Deckung genommen hatte. Er ging langsam um ihn herum, fand meine erhoffte Leiche aber nicht, bis ich, versteckt und dem morschen Gehölz eine Haftgranate direkt an seinen jämmerlichen Arsch platzierte.

Ein Schreien, eine Explosion, der braungelbe Dreck wurde vom Rot des Blutes getränkt, eine Drehung um den Felsbrocken, grelles Licht einer Blendgranate, sein Flammenwerfer erwischte meinen rechten Oberarm- zu unpräzise, ich sprang auf ihn, fasste im Flug seinen Kopf- zwischen der Rüstung und meinem Brustkorb spürte ich ein heftiges Knacken, ich trat seinen Kopf mit dem Fuß in den dreckigen Boden…Genugtuung.

Ich hatte sie letztendlich noch retten können- meine Familie und brachte sie an einen sicheren Ort- ich hatte ja so meine Verbindungen. Doch seit diesem Tag auf Raxus Prime, ließ mich etwas nicht mehr los: Wie viele Familien litten unter diesen imperialen Bastarden, wie viele konnten nichts retten? Ich wusste, dass es Zeit war etwas größeres zu unternehmen und hörte mich auf eigener Faust in den dunkelsten Ecken nach Organisationen um, bis mir letztendlich in einer dunklen Gasse ein unbekannte, sich im Schatten haltende Person eine Nachricht zusteckte.

 

Ich könne unter dem Befehl von Commander Xyperion, als 1st Lieutenant eine Truppe zusammenstellen, um in den Kampf gegen das imperiale Pack zu ziehen…

„Hmm… genau so etwas habe ich gesucht!“, und ich trat diesen Dienst an.

Wie mein Name lautet, werdet ihr erst erfahren, wenn der Kampf beginnt…

Autor: Tobias Schiller



Eine Antwort zu “Der namenlose Soldat”

  1. Sarcarius sagt:

    Da spührte ich eine Hand auf meiner Schulter, instenktiv wirbelte ich herum und sah meinem gefallen geglaubten Freund. „Dexter“ rief ich. Dexter ein stummer und sehr starker Aufklärer nickte mir zu. „Ich ich dachte du wärst tot“ Dexter sah mich wortlos an aber ich wusste ,was er meinte. Er ward mir eine 12 Kaliber Automatikshootgun zu mit Patronen die in organischen Lebewesen eine exotherme Reaktion auslösen die jedes Lebewesen egal welche Spezies von innen sprengt und synthetische Wesen wie Droiden und kleinere Fahrzeuge mit einem EMP lahmlegt. Also die perfekt Waffe. Dexter selbst hatte sein altes Scharfschützengewehr , dass er liebevoll „meine kleine“ nannte bevor er den Schuss in den Kehlkopf bekommen hatte. Dexter richtete plötzlich das Gewehr auf mich. Ich war in Panik und fragte mich was in ihn gefahren es. Ein Schuss, dann noch einer… ich drehte mich u,. Hinter mir standen 2 weitere von diesen Kopfgeldjäger die mich schon einmal angegriffen hatte. Dexter war mir einen Blick zu und machte Gesten um mir zu sagen, dass ich ihm folgen sollte.

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