Eine Geschichte aus der Vergangenheit

Der Prolog

Als Jerbil Konai die Schenke betrat wo er mit einigen Freunden verabredet war, sah er nur den Wirt hinter dem Tresen stehen und einige Gläser abwaschen. Er war einen ganzen Tag früher angekommen als geplant, die Reise hierher war gut verlaufen und es gab keinerlei Zwischenfälle.
Er war ziemlich groß für einen Bretonen, mit breiten Schultern und einer narbe im Gesicht, er trägt eine schwere Plattenrüstung die komplett in schwarz gehalten ist, auf seinem Rücken sah man ein Bastardschwert von der Größe eines Zweihänders und Zwei Stäbe die sich überkreuzten.
Bevor er die Schenke betrat hat er dem Stallburschen sein Pferd anvertraut und ihm für ein nettes Trinkgeld darum gebeten, dass sein Pferd nur das Beste vom besten bekommt, das hatte es sich verdient.
Jetzt ging er zum Wirt „Sagt guter Mann, habt ihr ein Zimmer frei für mich? Und ist es möglich dass ich die Schankstube für geschlossene Gesellschaft morgen mieten kann“ und deutete damit auf die Tür die in den benachbarten Raum führte der mit einer Tür meistens immer verschlossen war.
„Sofern ihr mich dafür bezahlt ist es kein Problem, zur Zeit ist niemand hier. Außer natürlich meine drei Töchter und ich“
Damit warf Jerbil ihm einen kleinen Beutel auf die Theke „dass sollte reichen für das Zimmer, die Schankstube und für alles was ich heute und meine Freunde und ich morgen bei Ihnen bestellen werden“

Der Wirt nahm den Beutel und besah sich dessen Inhalt „Ja das sollte reichen, ich danke euch mein Herr, euer Zimmer ist die Treppe hoch und dann die Zweite Tür auf der rechten Seite, es ist eins unser besten Zimmer. Kann ich vielleicht sonst noch etwas für euch tun?“ „Ja, ich hätte gerne eine Flasche Wein, es wäre nett wenn ihr sie mir auf Zimmer bringt und eine Kleinigkeit zu essen wäre bestimmt auch nicht verkehrt“ gab Jerbil ihm Auskunft und ging danach die Treppe hoch und ging in sein gemietetes Zimmer.
Das Zimmer war nicht sehr groß aber man konnte auch nicht sagen, dass es klein war. Gegenüber der Tür an der Wand war ein Fenster und unter dem Fenster war ein kleiner Kamin in dem ein kleines Feuer loderte. Rechts neben dem Kamin sah man in einem kleinen Korb ein paar Holzscheitel liegen. Rechts an der Wand war ein Tisch an dem 2 Stühle standen und links an der Wand sah man ein Bett das Problemlos für zwei Personen ausreiche Links neben dem Kamin war sowohl ein Waffen als auch ein Rüstungshalter.
Jerbil zog seine schwere Plattenrüstung aus, legte diese in den Rüstungshalter und zog sich eine bequeme Lederrüstung an. Mit der sah er aus wie ein Söldner. Seine Waffen legte er in den Waffenhalter.
Jetzt zog er sich einen Stuhl vor den Kamin, zog seinen Dolch und machte ein kleines Stück Holz von dem Holzscheitel ab, um sich danach in den Stuhl zu setzten.
Kaum saß er da klopfte es an der Tür, er drehte sich um „Herein“ rief er.
Dann öffnete sich die Tür eine bezaubernde junge Frau kam herein mit einer Flasche Wein in der Hand und einem Teller auf dem Fleisch und Kartoffeln lagen.
„Ich wünsche ihnen einen Guten Appetit mein Herr“ sagte diese.
„Danke, aber sag doch bitte Jerbil zu mir. Wie heißt du, wenn ich fragen darf?“
„Ich heiße Alea“ sagte sie „Es tut mir leid, ich muss wieder nach unten wir bekommen gerade viel Kundschaft“
„Kein Problem, danke fürs bringen“ sagte Jerbil noch als die Tür schon wieder zu ging.
Nachdem er gegessen hatte setzte er sich wieder vor den Kamin nahm das Stück Holz und fing an es mit seinem Dolch zu bearbeiten.
Plötzlich klopfte es wieder an seiner Tür, als er aufsah stellte er fest, dass es inzwischen Dunkel geworden ist. Er sah sich die halb fertige Figur an die er geschnitzt hatte legte sie und den Dolch auf den Tisch und ging zur Tür.
Als er sie öffnete stand Konja MacKade vor der Tür. Eine Dunkelelfe in einer Lederrüstung.
„Hallo Konja, welch eine Überraschung“ sagte Jerbil und umarmte sie kurz „Komm doch rein“
„Gerne, was dagegen wenn ich mir etwas von deinem Wein nehme?“
„Natürlich nicht, bedien dich ruhig“ Nachdem Konja sich etwas Wein in ein Becher einfüllte den sie mit hochgebracht hatte, nahm sie den zweiten Stuhl stellte ihn neben den von Jerbil und setzte sich hin.
„Jerbil, ich bin neugierig was du uns morgen erzählen willst, willst du mir jetzt nicht schon ein bisschen was verraten?“ fragte Konja nachdem sie einen Schluck Wein getrunken hatte.
„Wie immer kommst du gleich zum wesentlichen“ lachte Jerbil „Aber nein ich werde nichts verraten, morgen wirst du wie die anderen die Zeit hatten zu kommen alles erfahren“
Jetzt nahm Jerbil wieder seine halb fertige Holzfigur und den Dolch und schnitze weiter an der Figur rum.
„Mhh, was schnitzt du da denn eigentlich schönes? Ich sehe dich recht häufig was schnitzen“ fragte Konja
„Es beruhigt mich und ich kann wunderbar meine Gedanken ordnen dabei. Aber sie selbst ich bin mir sicher du erkennst was ich da schnitze“
Jerbil gab Konja die halb fertige Figur und sie besah sich diese. Dann fing sie an zu lachen „Sag ist das vielleicht Tuom?“
Grinsend gab er zu „Ja ist es“
Danach gab Konja ihm die Figur zurück. „Du hast ihn wirklich sehr gut getroffen, man könnte meinen er sieht einen aus dieser Figur aus an“
„Das war auch Sinn der Sache“ kam es nur von Jerbil.
Die beiden scherzten noch ein Weilchen dann ging Konja wieder raus um zu schlafen und auch Jerbil legte sich hin.

Am nächsten morgen weckte Konja Jerbil auf, als sie an die Tür klopfte.
Als die beiden dann nach unten in die gemietete Schankstube gingen, hörte man aus dem Raum schon großes Gelächter. Anscheinend sind schon ein paar angekommen.
Als sie in die Schankstube gingen sahen sie dort an dem großen Tisch den Ork Barlok, die Hochelfe Callista Iduna, den Khajiit Tuom Scellan, die Rothwardonin Imako und den Rothwardone Thingolf sitzen.
Der Tisch war reich gedackt von gegrilltem Fleisch über eifrühstück und sogar der ein oder andere Honigkuchen lag dort und natürlich nicht zu übersehen reichlich Bier, Wein und Met.
„Hallo alle zusammen“ riefen Konja und Jerbil.
„Hallo ihr beiden“ riefen die anderen.
„Jerbil, du hast uns hier wirklich eine ausgezeichnete Schenke besorgt. Wir haben einen Raum nur für uns, jeder Wunsch wird uns von den Augen abgelesen und die drei Schankmägde sind wirklich vorzüglich“ kam es grinsend von Tuom.
Konja und Jerbil setzten sich jetzt auch und Frühstückten in aller Ruhe mit den anderen.
Nach und nach kamen noch ein paar. Da wäre der Bretone Xerax, der Ork Shurtaak Elfenfresser, der Kaiserliche Tiberius Starkiller und die Hochelfe Letoria.

Als alle saßen und zu Ende gefrühstückt hatten erhob Thingolf das Wort „Also Jerbil, bis jetzt hast du nie viel über dich und deine Vergangenheit erzählt ich bin gespannt was du uns erzählen willst. Und ich glaube ich bin da nicht der einzige. Wir sind satt haben mehr als genug Bier, Wein und Met hier. Ich glaube du kannst anfangen mit deiner Geschichte“
Jerbil nahm einen Schluck Wein und begann seine Vergangenheit zu erzählen… Weiter zu Teil 2

Autor: Jerbil Konai



2 Kommentare zu “Eine Geschichte aus der Vergangenheit”

  1. Barlok sagt:

    Wirklich fantastisch! Sehr, sehr gut geschrieben, und eine gute Basis.

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